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Warum du aufhören sollst Kalorien zu zählen...

Warum du aufhören sollst Kalorien zu zählen...

| verfasst von Inge Steiner, 05.06.2023 |

...und beginnen sollst auf die Art der Kalorien und deine Blutzuckerkurve zu schauen!

Mit ziemlicher Sicherheit bist du schon einmal über einen Artikel, Podcast oder eine Reportage gestolpert, in der es heißt, dass man Kalorien zählen sollte, wenn man entweder abnehmen oder sein Gewicht halten möchte. Und dass man immer ein Kaloriendefizit erzeugen muss, um den ersehnten Erfolg auch zu erreichen. 

Das Kalorienzählen ist aber so eine Sache, denn: Kalorien sind nicht gleich Kalorien. Es gibt Kalorien, die weniger dick machen als andere. Denn die Nährstoffe werden unterschiedlich vom Körper verwertet. Je nachdem woraus sie bestehen, werden sie anders verdaut. Hinzu kommt, dass einige Kalorien den Appetit zügeln und dem Körper viel Energie zur Verfügung stellen, andere machen den Appetit eher größer und bewirken, dass der Körper die Energie speichert.

Fokussiere dich daher nicht auf die Anzahl der Kalorien, sondern auf die Art der Kalorien!

Fett zum Beispiel hat am meisten Kalorien (9 kcal pro Gramm) im Vergleich zu Eiweiß (4 kcal) und Kohlenhydraten (4 kcal). Daher meiden viele Abnehmwillige Fett. Dabei macht gutes Fett, wie zum Beispiel in Oliven- oder Rapsöl, Nüssen und Fisch, schnell und langanhaltend satt und liefert viele wertvolle Nährstoffe. Man isst automatisch weniger davon. Oder hast du schon mal eine ganze Tüte Nüsse gegessen? Ein ganze Tüte Chips schon eher, oder?

Eiweiß, in Kombination mit diesen hochwertigen Fetten, hält den Blutzuckerspiegel ziemlich flach. Und darum geht es beim Abnehmen:

Ein flacher Blutzuckerspiegel ist der Schlüssel zum Abnehmerfolg! Denn in der Folge ist auch der Insulinspiegel flach. Insulin hemmt bekanntlich die Fettverbrennung. Wenn man also durch bewusste Ernährung den Insulinspiegel flach hält, verliert man Gewicht. 

Wie wird überhaupt eine Kalorie bestimmt?

Weißt du überhaupt wie eine Kalorie bestimmt wird? Wenn du das gleich liest, fragst du dich vielleicht selbst, ob Kalorienzählen wirklich sinnvoll ist, oder ob du zukünftig nicht besser darauf achten solltest, eine flache Blutzuckerkurve zu haben. 

Um den Kaloriengehalt zu bestimmen, verbrennt man eine genau abgewogene Probe eines Lebensmittels und misst die Wärmemenge, die dabei frei wird. Dazu verwendet man ein so genanntes Bombenkalorimeter, das den Temperaturanstieg misst. Aus der Differenz zwischen Anfangs- und Endtemperatur wird die Verbrennungsenergie, auch Brennwert/Nährwert genannt, berechnet. Soweit so gut.

Der Mensch ist allerdings kein Bombenkalorimeter, oder banal ausgedrückt, kein Reagenzglas. Unser Körper kann Kalorien nicht restlos verbrennen, wie das im Labor der Fall ist. Und nicht jeder verbrennt gleich viel Kalorien. Wir Menschen sind zum Glück unterschiedlich.

Erfunden hat das Ganze 1848 ein irischer Chemiker namens Thomas Andrews. Schade, dass es keine Zeitmaschine gibt. Nur zu gerne hätten wir von ihm gewusst, was er darüber denkt, dass sich heutzutage aufgrund seiner Methode Millionen von Menschen weltweit mit dem Zählen von Kalorien geißeln. Wenn das Zählen helfen würde, dann würden nicht sämtliche Diäten, die darauf basieren, kläglich scheitern!

Seit wann zählen wir die Kalorien überhaupt?

Wir zählen aber nicht seit 1848 die Kalorien. Bis Mitte des letzten Jahrhunderts wurde üblicherweise empfohlen, auf stärke- und zuckerhaltige Lebensmittel zu verzichten, um abzunehmen. Dann wurde in den 1950ern das Fett verteufelt. Fett sei böse, Kohlenhydrate dagegen gut. Diese These ist längst widerlegt, dennoch begann in dieser Zeit das Kalorienzählen und es wird, warum auch immer, stoisch daran festgehalten.  

Und das, obwohl man heute weiß, dass ein Sättigungsgefühl, hervorgerufen durch Eiweiße, Ballaststoffe und gesunde Fette, und eine flache Blutzuckerkurve viel wichtiger sind, als die Anzahl an Kalorien, die man zu sich nimmt. Genauso wichtig ist eine gesunde Darmflora, die man automatisch erhält, wenn man sich ballaststoffreich ernährt.

Fazit:

Achte darauf, Kalorien aus Eiweiß, Ballaststoffen und guten Fetten zu dir zu nehmen, denn sie machen schnell und lange satt und halten deine Blutzuckerkurve flach.

Esse dagegen so wenig wie möglich Kalorien aus kurzkettigen Kohlenhydraten, denn sie machen nur kurzfristig satt. Der Grund: Sie lassen den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen und auch wieder abfallen, was schnell wieder hungrig macht.

Wir bei STEINER´s setzen bei unseren Produkten auf hochwertige Ballaststoffe, Proteine und Fette – deine Fettverbrennung läuft weiter, du kannst genießen, essen bist du satt bist - ohne lästige Kalorien zählen zu müssen!

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